Lasertherapie

Netzhautveränderungen im Rahmen einer Zuckererkrankung oder sog. dünne Stellen oder Löcher der Netzhaut können mit Hilfe des Laserstrahls behandelt werden. Hierbei wird nach Oberflächenbetäubung des Auges ein Kontaktglas (vergleichbar einer großen Kontaktlinse) auf das Auge aufgesetzt und die Netzhautstellen mit dem Laserstrahl verschweißt. Sie sitzen dabei wie bei der normalen augenärztlichen Untersuchung an einer Untersuchungslampe. Die Behandlung erfolgt ambulant, Sie sind anschließend lediglich durch die weitgetropfte Pupille beeinträchigt. Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei, gelegentlich kann aber ein leichter Schmerz, ähnlich einem kurzen Nadelstich, verspürt werden.
Die Nachstarbehandlung erfolgt ebenfalls mit dem Laser. Hierbei ist nicht immer das Aufsetzen eine Kontaktglases erforderlich. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzfrei. Im Anschluss an die Therapie kann es sein, dass Sie vorübergehend schwarze Punkte vor dem betroffenen Auge sehen. Das ist völlig normal und vorübergehend. Bitte beachten Sie, dass auch hierfür die Pupille weitgetropft werden muss, das Führen eines PKW also anschließend nicht erlaubt ist.
Gelegentlich ist es notwendig, dass auch im Rahmen eines grünen Stars eine Laserbehandlung durchgeführt wird, wenn Augentropfen allein nicht mehr ausreichen.

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